Städte mit Türmen

Schande. Schmach! Asche auf mein Haupt und einen tiefen Kniefall vor allen, denen ich schon vor meiner Abreise eine Weiterführung des Blogs versprochen habe. Jetzt bin ich schon 6 Wochen hier und habe noch keinen einzigen Text veröffentlicht. Dabei waren die ersten Zeilen schon gespeichert, bevor ich das erste Wochenende meines neuen Praktikantendaseins feiern konnte. Natürlich will ich sie euch nicht vorenthalten aber mehr jibbet heute nüschd. Denn manchmal hat frau Glück und andere machen die Arbeit der Berichterstattung sogar noch schneller und besser. Viel Spaß beim Lesen! 

Und wer keine Lust auf den absolut tollen Text von Anna-Katharina Hahn hat, darf die veraltete Variante von mir lesen. Aber dann bitte auch keine Beschwerden über Unvollständigkeit! Also:

So sehr anders als in Paris oder Berlin ist es garnicht hier in Stuttgart. Am Horizont streckt sich ein hoher schlanker Turm in den blitzblauen Himmel und die Menschen genießen sichtlich die ersten Frühlingssonnenstrahlen. Alles bekannt. Trotzdem bin ich neu und dennoch schmunzele ich, wenn altvertraute Ecken immernoch genauso aussehen, wie damals als ich mit 12 Jahren zum ersten Mal mit einer Freundin in Benztown bummeln gehen durfte. Natürlich kenne ich mich aus, auch wenn ich mir den Weg zum Büro extra noch einmal erklären lasse um nicht zu spät zu kommen. Doch schon auf dem Heimweg spare ich mir die U-Bahn und laufe selbstverständlich am Breuninger vorbei und durch die Fressgasse zur Station Stadtmitte. Fremd bin ich garantiert nicht. Eher irritiert. Hier wohne ich nun also. Mal wieder.  Die aufgeregt Vorfreude, die normalerweise an einem neuen Wohnort aufkommt, ist hier verständlicherweise etwas gebremst. Ich hatte nicht damit gerechnet, so schnell wieder für lange Zeit ins "Ländle" zurückzukehren...

15.3.10 14:22

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