Soul (wie) im Bilderbuch

Lili Sommerfeld im Café Bilderbuch

Wahrscheinlich eines der kuscheligsten Cafés Berlins findet sich in der Akazienstraße in Schöneberg. Im Café Bilderbuch versinkt man am besten in einem der großen Sessel oder (wer es lieber zu zweit kuschelig mag) in den Polstern eines großen Sofas, die aussehen, als hätte sie ein Antiquitätengeschäft gespendet. Bis auf den Rotwein habe ich dort noch nie etwas getrunken oder gegessen, das mir nicht geschmeckt hat und die Preise sind auch ok. Zwischen großen Bücherregalen und einer altmodischen Puppenstube flüchte ich vor grauen, kalten Tagen mit einer Portion hausgemachtem Apfelstrudel + Vanilleeis und Früchten. Eine Kaloriensünde, die einfach glücklich macht! Doch dass ich neuerdings häufiger im CaBiBu bin, liegt auch an der Live-Musik, die die entspannte Atmosphäre hier noch steigert. Unregelmäßig treten Künstler auf der kleinen Bühne auf, so wie gestern Lili Sommerfeld , die ihr neuestes Programm an Soul und Jazz mitbrachte. Dabei waren Coverversionen bekannterer SängerInnen aber auch eigene Sachen, die ihr großes Talent als Songwriterin beweisen. Schade nur, dass die Akustik im CaBiBu ziemlich grottig ist. Doch zum Glück spielt sie auch häufiger auf anderen Bühnen. Wer Lili selbst einmal live erleben möchte, findet ihre weiteren Auftritts-Termine auf ihrer Myspace-Seite.

Café Bilderbuch, Akazienstraße 28 in Schöneberg. S1 Julius-Leber-Brücke, U7 Kleistpark oder Eisenacher Straße, Bus M85/M48/187/106/204 Kaiser-Wilhelm-Platz

25.7.09 15:26

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(25.7.09 17:07)
Ich hab noch einen kleinen unglaublich sympathischen Nachtrag beim Rausgehen erfahren. Und zwar hab ich gefragt ob sich Besucher auch manchmal Bücher aus den Regalen nehmen um in den Couches in eine Traumwelt zu versinken. Nicht nur das, man darf die Bücher sogar mitnehmen! Und neue wieder reinstellen. Tauschprinzip. Oder auch einen Obolus da lassen. Als ich meinte dass ich ja alte Bücher (sowas würde ich ja NIEMALS tun, Bücher gibt man nicht wieder her sobald man sie einmal hat) herbringen können so meinte sie: Das bitte nicht. Die Regale sind schließlich voll bis unter die Decke ;-)


flaneurika (27.7.09 13:26)
Das ist ja wirklich toll! Danke für den Tipp! :-)